
Die Sommermonate verbrachte Feodora meist in Norddeutschland auf den Schlössern Sonderburg, Augustenburg und Gravenstein. Hier entwickelte sie ein starkes Heimatgefühl. Sie spürte eine tiefe Verbundenheit mit den stillen, starken Menschen, der Schönheit der Landschaft, dem tiefen norddeutschen Himmel, die ihr ganzes Leben und vor allem auch ihre Kunst prägen sollte.
1900 lebte Prinzessin Feodora auf dem Krongut Bornstedt, welches der Kaiser für sie hatte herrichten lassen. Ein ländliches Paradies ganz nach Feodoras Geschmack. Aus ihrem behaglichen Arbeitszimmer schaute sie auf den von alten Kastanien umsäumten See und genoss die Stunden in ihrem Malatelier.