Geschichte des Unternehmens

Die FEODORA Chocolade GmbH & Co. KG ist aus einer im Jahre 1826 in Tangermünde an der Elbe gegründeten Zuckersiederei hervorgegangen.

In der Folge des II. Weltkrieges wurde die Firma enteignet und Teile der Fabrik demontiert. In Bremen fand sich eine neue geeignete Produktionsstätte, und die Chocoladen- und Pralinenproduktion wurde dort wieder aufgenommen. Seitdem wird FEODORA im Herzen der Stadt Bremen produziert.

Die royale Herkunft
der Prinzessin Feodora

Auf Schloss Primkenau in Niederschlesien erblickte Feodora am 3. Juli 1874 das Licht der Welt und wurde – adelstypisch – mit gleich acht Vornamen (Feodora Adelheid Helene Louise Caroline Pauline Alice Jenny), einem Kindermädchen und einem Hund namens Flock bedacht. So wuchs Feodora in der Abgeschiedenheit des Schlosses mit vier weiteren deutlich älteren Geschwistern auf.

1879 verlobte sich ihre Schwester Auguste Victoria mit Prinz Wilhelm von Preußen, dem deutschen Kaiser in spe. 1910 bewilligte die Kaiserin höchstpersönlich, dass die Unterschrift der Prinzessin Feodora sowie das Wappen derer zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg die Gestaltung unserer edlen Chocoladen zieren darf.

Feodoras Leben

Die Sommermonate verbrachte Feodora meist in Norddeutschland auf den Schlössern Sonderburg, Augustenburg und Gravenstein. Hier entwickelte sie ein starkes Heimatgefühl. Sie spürte eine tiefe Verbundenheit mit den stillen, starken Menschen, der Schönheit der Landschaft, dem tiefen norddeutschen Himmel, die ihr ganzes Leben und vor allem auch ihre Kunst prägen sollte.

1900 lebte Prinzessin Feodora auf dem Krongut Bornstedt, welches der Kaiser für sie hatte herrichten lassen. Ein ländliches Paradies ganz nach Feodoras Geschmack. Aus ihrem behaglichen Arbeitszimmer schaute sie auf den von alten Kastanien umsäumten See und genoss die Stunden in ihrem Malatelier.

Die Schriftstellerin
und Malerin

Ihre Gedichte und später ihre Romane zeugen von großem erzählerischem Talent. In ihren Gedichten wechseln sich romantische Naturbeschreibungen mit autobiografischen Stimmungsbildern ab.

Feodora war eine moderne, unkonventionelle und künstlerisch vielseitig begabte Prinzessin. Sie fand ihre künstlerische Heimat in der Worpsweder Künstlerkolonie, in der Nähe von Bremen, wo sie zunächst als Malerin, später als Schriftstellerin ihr Talent bewies.

Prinzessin Feodoras väterlicher Mentor Max Lehrs gab sich von der Prinzessin beeindruckt: “Sie war keine Prinzessin im gewöhnlichen Sinn des Wortes. Sie war eine Prinzessin des Geistes, und was noch mehr sagen will: des Herzens; eine volle Persönlichkeit, die, wenn es der Vorsehung gefallen hätte, sie an den rechten Platz zu stellen, viel Gutes hätte wirken können und vielen Bedürftigen von ihrem Reichtum hätte geben können.”

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